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Impuls zum Leben

Bild: Bertold Bittger, Bochumkurze Bild- und Textimpulse für den Tag

viele davon verfasst von Pastoralreferent Gustav-Schädlich-Buter, Erzdiözese München und Freising

Matthäus berichtet, dass Jesus nach seiner Taufe durch Johannes,  nachdem er aus dem Wasser gestiegen war, eine Stimme hört, die zu ihm spricht: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe" (vgl. Mt 3, 13 -17)

 Zu jedem von uns spricht Gott diesen Satz: „ Du bist mein geliebter Sohn“, „Du bist meine geliebte Tochter“.

Dann kam Jesus nach Jericho und zog hindurch. Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war Oberzöllner und reich. Er suchte Jesus zu sehen, wer er wäre, vermochte es aber nicht wegen der Volksmenge, denn er war klein von Gestalt. Da lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen; denn da musste er vorüberkommen. Als nun Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sprach zu ihm: „Zachäus, steig schnell herab, denn heute muss ich in deinem Hause bleiben.“ Schnell stieg er herab und nahm ihn mit Freuden auf. Da murrten alle, die das sahen, und sagten: „Bei einem Sünder ist er eingekehrt, um zu wohnen.“ Zachäus aber trat hin und sprach zum Herrn: „Siehe, Herr, die Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen, und wenn ich etwas zu Unrecht von jemand gefordert habe, gebe ich es vierfach zurück.“ Jesus sprach zu ihm: „Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, weil auch dieser ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren war.“

Lukas 19,1-10

Ein Riss ist in allen Dingen, aber genau so kommt Licht hinein“(There`s a crack in everything, and that`s how the light gets in), heißt es in einem Lied von Leonhard Cohen. 

Kaum ein Lebensweg geht glatt, trotz allen guten Willen und Mühens von uns Menschen, kommen wir- um im Bild zu sprechen-  zu Fall, drücken uns Lasten zu Boden oder schneiden Scherben unsere Haut auf. Überall auf der Welt: zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit und unschuldiges Leid.

Die „Brüche des Lebens“ reißen uns auf, reißen uns heraus aus dem normalen Alltag, sprengen die Blase des Gewohnten, stellen uns mitten hinein in Unordnung und Chaos, in Angst und Verzweiflung.

Unter denen, die hinaufzogen, um am Fest Gott anzubeten, waren auch einige Griechen. Sie traten an Phiilppus..mit der Bitte heran: Herr, wir möchten Jesus sehen………Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Amen, amen ich sage euch: wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt , bringt es reiche Frucht. Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es für das ewige Leben bewahren. Wer mir dienen will, folge mir nach, und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird ihn der Vater ehren.“ (vgl. Johannes 12, 20-26)

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